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Abgeplatzten Putz am Haussockel ausbessern

Der Sockel (der unterste Teil der Fassade) ist die Achillesferse des Hauses. Hier prallt Regenwasser (Spritzwasser) auf, Salze aus dem Boden (oder Streusalz) dringen ein und Feuchtigkeit staut sich. Abgeplatzter Putz am Sockel ist daher ein sehr häufiges Problem. Viele machen den Fehler, die Stelle einfach mit normalem Putz oder Fassadenspachtel 'zuzuschmieren'. Das hält oft nur bis zum nächsten Winter. Das Geheimnis einer dauerhaften Sockelreparatur liegt in der Verwendung von speziellen, robusten Materialien. Zuerst muss der lose Putz großflächig mit Hammer und Meißel entfernt werden, bis nur noch fester Untergrund (Mauerwerk) vorhanden ist. Die Schadensursache muss geprüft werden (ist die horizontale Abdichtung intakt?). Der Untergrund wird gereinigt und grundiert (z.B. mit Haftgrund). Oft wird als erste Schutzschicht eine Dichtungsschlämme (wasserdichte mineralische Beschichtung) aufgetragen. Der eigentliche Putz muss ein Zement- oder Sanierputz (Putz für feuchte/salzbelastete Wände) sein, der feuchteresistent ist. Normaler Gips- or Kalkputz ist hier völlig ungeeignet. Der Putz wird in zwei Lagen (Unterputz, Oberputz) aufgetragen und strukturiert.

Anleitung

  1. Schadstelle vorbereiten: Schlage allen losen, hohlen und abgeplatzten Putz mit Hammer und Meißel großzügig ab. Die Kanten der verbleibenden Putzfläche sollten fest sein. Arbeite bis auf das feste Mauerwerk.
  2. Reinigen: Reinige den freigelegten Untergrund gründlich mit einer Drahtbürste. Entferne Staub, Schmutz und eventuelle Salzausblühungen (weiße, kristalline Ablagerungen) trocken.
  3. Grundieren: Trage je nach Untergrund einen Haftgrund (z.B. Betonkontakt, für glatte Betonflächen) oder Tiefengrund (für saugendes Mauerwerk) mit dem Quast auf. Gut trocknen lassen.
  4. Abdichten (optional, empfohlen): Mische die Dichtungsschlämme an und trage sie mit dem Quast in zwei Schichten auf den vorbereiteten Untergrund auf. Dies bildet eine zusätzliche Barriere gegen Feuchtigkeit von hinten.
  5. Putz anmischen: Mische den Sanierputz oder Zementputz (kein Gipsputz!) nach Herstellerangabe an.
  6. Unterputz auftragen: Wirf oder ziehe die erste Lage Putz (Unterputz) mit der Maurerkelle und Glättkelle ca. 1-1,5 cm dick auf. Ziehe die Oberfläche nicht glatt, sondern kämme sie mit einem Straßenbesen oder der Kelle horizontal auf (Aufrauen für Haftung).
  7. Unterputz trocknen lassen: Lass den Unterputz anziehen und trocknen (meist 1-2 Tage, je nach Dicke und Wetter).
  8. Oberputz auftragen: Nässen den Unterputz leicht vor. Trage die zweite Schicht (Oberputz) ca. 0,5 - 1 cm dick auf und ziehe sie mit der Glättkelle eben ab.
  9. Strukturieren: Sobald der Oberputz anzieht (Fingertest): Strukturiere die Oberfläche, um sie an den Altputz anzupassen. Meist wird ein Filzputz (mit Schwammbrett kreisend reiben) oder Reibeputz verwendet.
  10. Trocknen und Streichen: Lass den Putz vollständig durchtrocknen (Faustregel: 1 mm pro Tag). Streiche den Sockel anschließend mit einer diffusionsoffenen, wasserabweisenden Sockelfarbe.

Werkzeuge

  • Hammer
  • Meißel
  • Drahtbürste
  • Maurerkelle
  • Glättkelle
  • Spachtel
  • Quast
  • Eimer
  • Rührgerät
  • Rührstab
  • Handschuhe
  • Schutzbrille
  • Schwamm-Brett

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