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Eine alte Innentür mit Zarge zu entfernen klingt nach brachialer Abbrucharbeit – ist aber eher eine chirurgische Operation. Die Zarge sitzt fest im Mauerwerk, verkrallt mit Mauerankern, umhüllt von Putz und oft seit Jahrzehnten unberührt. Wer hier mit dem Vorschlaghammer rangeht, hat nachher mehr Baustelle als geplant. Die Kunst liegt im systematischen Rückbau ohne Kollateralschäden. Der erste Schritt ist immer der einfachste: Türblatt aushängen. Bei alten Türen oft nur hochheben und rauskippen, moderne Bänder haben Sicherungsstifte. Ohne das Türblatt wird die Zarge zugänglich – und zeigt ihr wahres Gesicht. Lackschichten, Übermalungen und nachträgliche Abdichtungen erzählen die Geschichte des Raumes. Die Zarge selbst ist der Knackpunkt. Sie besteht aus drei Teilen: zwei seitliche Holme und der obere Sturz. Diese sind mit Spreizen fixiert und mit Mauerankern oder Dübeln befestigt. Der Profi-Trick: Mit der Säge die Zarge an mehreren Stellen durchtrennen, dann lassen sich die Teile einzeln herausbrechen. Die größte Herausforderung sind die Maueranker – massive Metallkrallen, die tief im Mauerwerk sitzen. Mit Hammer und Meißel müssen sie freigelegt und herausgehebelt werden. Nach dem Ausbau offenbart sich oft eine unebene Laibung voller Löcher. Diese müssen verfüllt und verputzt werden, sonst sitzt die neue Zarge schief. Die Mühe lohnt sich: Eine neue Tür mit passender Zarge verwandelt jeden Raum.
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