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Einen alten Türdurchgang zu verschließen ist eine der häufigsten Mauerarbeiten bei Renovierungen. Viele glauben, man müsste einfach Steine übereinander stapeln bis die Öffnung zu ist. Das Ergebnis wäre eine instabile, rissanfällige Konstruktion die sich vom Altmauerwerk löst. Der Schlüssel liegt in der Verzahnung (mechanische Verbindung von neuem und altem Mauerwerk). Ohne Verzahnung ist die neue Wand nur eine lose Füllung die bei Belastung oder Erschütterung nachgibt. Bei der Verzahnung werden abwechselnd Steine des neuen Mauerwerks in das bestehende Mauerwerk eingebunden. Dazu musst du an den Rändern der Öffnung etwa alle 40-60cm (je nach Steingröße) einen Stein aus der Bestandswand entfernen und durch einen Stein der neuen Wand ersetzen. So greifen alte und neue Wand wie Zahnräder ineinander. Die Fugen zwischen altem und neuem Mauerwerk werden vollständig mit Mörtel ausgefüllt - keine Hohlräume dürfen bleiben. Ein weiterer kritischer Punkt ist die oberste Steinlage: Der Raum zwischen letzter Steinreihe und Sturz wird mit Mörtel oder Montageschaum ausgekeilt damit keine Bewegung möglich ist. Eine fachgerecht zugemauerte Türöffnung ist später vom Rest der Wand nicht zu unterscheiden. Die Arbeit dauert je nach Öffnungsgröße 4-6 Stunden reine Mauerzeit. Die Materialkosten liegen bei 50-100 Euro. Das Ergebnis ist eine massive, dauerhafte Wand die verputzt und gestrichen werden kann.
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