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Miss die Gesamtlänge deines Zauns und markiere die Positionen der Pfosten. Ein Lattenzaun benötigt Pfosten im Abstand von 2 bis 2,5 Metern – dieser Abstand ist optimal für stabile Zaunfelder ohne Durchhängen. Stecke die Pfostenpositionen mit Pflöcken ab und spanne eine Richtschnur, die den exakten Verlauf des Zauns markiert. Diese Schnur dient später als Höhenreferenz beim Setzen der Pfosten. Achte darauf, dass die Schnur straff gespannt ist und auf gleicher Höhe verläuft. Bei unebenem Gelände musst du entscheiden, ob der Zaun dem Gelände folgt oder ob du Stufen einplanst. Ein treppenförmiger Verlauf wirkt bei Hanglagen oft natürlicher als ein starr horizontaler Zaun. Grabe an jeder Pfosten-Position ein Loch von mindestens 80 Zentimetern Tiefe und 30 Zentimetern Durchmesser. Ein Drittel des Pfostens sollte im Boden stehen – bei 180 Zentimeter hohen Pfosten sind das 60 Zentimeter plus 20 Zentimeter Kiesbett. Das Loch muss groß genug sein, um den Pfosten mit Beton zu umgeben und ein Kiesbett als Drainage einzubringen. Fülle zunächst 10 Zentimeter Kies als Drainageschicht in jedes Loch. Diese Schicht verhindert, dass Wasser am Pfostenfuß steht und das Holz fault. Setze den ersten Pfosten ins Loch und richte ihn mit der Wasserwaage exakt senkrecht aus. Die Höhe kontrollierst du an der Richtschnur. Fixiere den Pfosten provisorisch mit Holzkeilen oder schräg eingeschlagenen Latten, damit er beim Betonieren nicht verrutscht. Mische Beton an und fülle das Loch rund um den Pfosten. Verwende Schnellzement für schnelleres Arbeiten. Verdichte den Beton mit einem Stock, indem du mehrmals hineinstichst – so entweichen Luftblasen. Forme die Betonoberfläche konisch ab, sodass Regenwasser vom Pfosten wegläuft. Lass den Beton mindestens 24 Stunden aushärten. Setze alle weiteren Pfosten nach dem gleichen Prinzip. Arbeite systematisch von einem Ende zum anderen und kontrolliere bei jedem Pfosten die Ausrichtung mit Wasserwaage und Richtschnur. Die Abstände zwischen den Pfosten müssen exakt gleich sein, damit später die Zaunfelder passen. Nach dem Aushärten des Betons montierst du die horizontalen Querriegel. Pro Zaunfeld benötigst du mindestens zwei Riegel – bei hohen Zäunen drei. Die oberen Riegel sitzen etwa 20 Zentimeter unter der Pfosten-Oberkante, die unteren etwa 20 Zentimeter über dem Boden. Befestige die Riegel mit rostfreien Schrauben oder verzinkten Winkeln an den Pfosten. Verschraube nun die senkrechten Latten an den Querriegeln. Beginne an einem Ende und arbeite dich systematisch vor. Der Abstand zwischen den Latten sollte gleichmäßig sein – verwende eine Abstandslehre aus Holz, die du zwischen jede Latte legst. So wird der Lattenabstand durchgängig gleich. Verschraube jede Latte oben und unten mit je zwei Schrauben. Behandle alle Holzteile mit Holzschutzlasur oder Holzöl. Streiche besonders die Schnittkanten und die unteren Enden der Pfosten gründlich, da hier das Holz am anfälligsten für Feuchtigkeit ist. Zwei bis drei Anstriche sind optimal für langanhaltenden Schutz. Dein Lattenzaun steht nun stabil und gerade. Die sorgfältige Vorbereitung mit exakt gesetzten Pfosten zahlt sich aus – der Zaun wird Jahre überdauern, wenn du hochwertiges, druckimprägniertes Holz verwendet und es regelmäßig nachbehandelst.
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