DIY-Coach Gecko

Die wichtigsten
DIY-Projekte

In 5 Sekunden zur perfekten Anleitung.
Mit Profi-Tipps und den besten Produkten.

🛒 Beste Produkte verlinkt
Von Profis getestet
Sofort loslegen

Anleitung: Holzzaun (Lattenzaun) aufstellen

Miss die Gesamtlänge deines Zauns und markiere die Positionen der Pfosten. Ein Lattenzaun benötigt Pfosten im Abstand von 2 bis 2,5 Metern – dieser Abstand ist optimal für stabile Zaunfelder ohne Durchhängen. Stecke die Pfostenpositionen mit Pflöcken ab und spanne eine Richtschnur, die den exakten Verlauf des Zauns markiert. Diese Schnur dient später als Höhenreferenz beim Setzen der Pfosten. Achte darauf, dass die Schnur straff gespannt ist und auf gleicher Höhe verläuft. Bei unebenem Gelände musst du entscheiden, ob der Zaun dem Gelände folgt oder ob du Stufen einplanst. Ein treppenförmiger Verlauf wirkt bei Hanglagen oft natürlicher als ein starr horizontaler Zaun. Grabe an jeder Pfosten-Position ein Loch von mindestens 80 Zentimetern Tiefe und 30 Zentimetern Durchmesser. Ein Drittel des Pfostens sollte im Boden stehen – bei 180 Zentimeter hohen Pfosten sind das 60 Zentimeter plus 20 Zentimeter Kiesbett. Das Loch muss groß genug sein, um den Pfosten mit Beton zu umgeben und ein Kiesbett als Drainage einzubringen. Fülle zunächst 10 Zentimeter Kies als Drainageschicht in jedes Loch. Diese Schicht verhindert, dass Wasser am Pfostenfuß steht und das Holz fault. Setze den ersten Pfosten ins Loch und richte ihn mit der Wasserwaage exakt senkrecht aus. Die Höhe kontrollierst du an der Richtschnur. Fixiere den Pfosten provisorisch mit Holzkeilen oder schräg eingeschlagenen Latten, damit er beim Betonieren nicht verrutscht. Mische Beton an und fülle das Loch rund um den Pfosten. Verwende Schnellzement für schnelleres Arbeiten. Verdichte den Beton mit einem Stock, indem du mehrmals hineinstichst – so entweichen Luftblasen. Forme die Betonoberfläche konisch ab, sodass Regenwasser vom Pfosten wegläuft. Lass den Beton mindestens 24 Stunden aushärten. Setze alle weiteren Pfosten nach dem gleichen Prinzip. Arbeite systematisch von einem Ende zum anderen und kontrolliere bei jedem Pfosten die Ausrichtung mit Wasserwaage und Richtschnur. Die Abstände zwischen den Pfosten müssen exakt gleich sein, damit später die Zaunfelder passen. Nach dem Aushärten des Betons montierst du die horizontalen Querriegel. Pro Zaunfeld benötigst du mindestens zwei Riegel – bei hohen Zäunen drei. Die oberen Riegel sitzen etwa 20 Zentimeter unter der Pfosten-Oberkante, die unteren etwa 20 Zentimeter über dem Boden. Befestige die Riegel mit rostfreien Schrauben oder verzinkten Winkeln an den Pfosten. Verschraube nun die senkrechten Latten an den Querriegeln. Beginne an einem Ende und arbeite dich systematisch vor. Der Abstand zwischen den Latten sollte gleichmäßig sein – verwende eine Abstandslehre aus Holz, die du zwischen jede Latte legst. So wird der Lattenabstand durchgängig gleich. Verschraube jede Latte oben und unten mit je zwei Schrauben. Behandle alle Holzteile mit Holzschutzlasur oder Holzöl. Streiche besonders die Schnittkanten und die unteren Enden der Pfosten gründlich, da hier das Holz am anfälligsten für Feuchtigkeit ist. Zwei bis drei Anstriche sind optimal für langanhaltenden Schutz. Dein Lattenzaun steht nun stabil und gerade. Die sorgfältige Vorbereitung mit exakt gesetzten Pfosten zahlt sich aus – der Zaun wird Jahre überdauern, wenn du hochwertiges, druckimprägniertes Holz verwendet und es regelmäßig nachbehandelst.

Anleitung

  1. Miss die Gesamtlänge des Zauns aus und berechne die Anzahl der benötigten Pfosten. Bei einem Pfosten-Abstand von 2 bis 2,5 Metern teilst du die Gesamtlänge durch diesen Wert. Rechne immer einen Pfosten mehr als die Anzahl der Felder. Markiere die Position jedes Pfostens mit einem Pflock und spanne eine Richtschnur entlang der geplanten Zaun-Linie.
  2. Grabe an jeder Pfosten-Position ein Loch. Das Loch sollte mindestens 80 Zentimeter tief und etwa 30 Zentimeter im Durchmesser sein. Arbeite mit dem Spaten und lockere den Boden am Grund des Lochs auf. Bei steinigem Untergrund verwende eine Brechstange zum Lockern. Stelle die ausgehobene Erde seitlich bereit.
  3. Fülle 10 Zentimeter Kies als Drainage in jedes Loch. Verteile den Kies gleichmäßig und stampfe ihn leicht fest. Diese Drainageschicht verhindert, dass sich Wasser am Pfostenfuß sammelt und das Holz fault. Der Kies sorgt dafür, dass Regenwasser abfließen kann.
  4. Setze den ersten Pfosten ins Loch und richte ihn mit der Wasserwaage exakt senkrecht aus. Kontrolliere die Senkrechte in beide Richtungen – längs und quer zur Zaun-Linie. Die Höhe des Pfostens kontrollierst du an der gespannten Richtschnur. Fixiere den Pfosten provisorisch mit Holzkeilen oder schräg eingeschlagenen Latten.
  5. Mische Beton für das erste Pfostenloch an. Verwende Schnellzement nach Herstellerangabe. Die Konsistenz sollte erdfeucht sein – formbar, aber nicht fließend. Fülle das Loch rund um den Pfosten mit Beton bis etwa 5 Zentimeter unter Bodenniveau. Verdichte den Beton mit einem Stock, indem du mehrmals hineinstichst.
  6. Forme die Betonoberfläche konisch ab. Ziehe mit der Maurerkelle eine schräge Fläche vom Pfosten nach außen, damit Regenwasser ablaufen kann. Die Oberfläche sollte glatt und gleichmäßig sein. Kontrolliere nochmals die senkrechte Ausrichtung des Pfostens und korrigiere bei Bedarf, solange der Beton noch frisch ist.
  7. Setze alle weiteren Pfosten nach dem gleichen Prinzip. Arbeite systematisch von einem Ende zum anderen. Miss vor jedem Pfosten den exakten Abstand zum vorherigen Pfosten nach. Die Abstände müssen gleichmäßig sein, damit später die Zaunfelder passen. Lass den Beton aller Pfosten mindestens 24 Stunden aushärten.
  8. Montiere die horizontalen Querriegel zwischen den Pfosten. Pro Zaunfeld brauchst du mindestens zwei Riegel. Der obere Riegel sitzt etwa 20 Zentimeter unter der Pfosten-Oberkante, der untere etwa 20 Zentimeter über dem Boden. Bei hohen Zäunen montierst du einen dritten Riegel in der Mitte. Befestige die Riegel mit rostfreien Schrauben oder verzinkten Metallwinkeln.
  9. Bereite eine Abstandslehre vor. Schneide ein Stück Holz in der Breite des gewünschten Lattenabstands zurecht. Diese Lehre legst du zwischen jede Latte, um gleichmäßige Abstände zu garantieren. Ein Abstand von 3-5 Zentimetern ist bei Sichtschutzzäunen üblich, bei reinen Grenzzäunen können die Abstände größer sein.
  10. Verschraube die erste Zaunlatte an den Querriegeln. Setze die Latte exakt senkrecht und kontrolliere dies mit der Wasserwaage. Verschraube die Latte oben und unten mit je zwei Schrauben. Verwende rostfreie oder verzinkte Schrauben, die mindestens 60 Millimeter lang sind. Senke die Schraubenköpfe leicht ein, damit kein Wasser in den Bohrlöchern steht.
  11. Setze die Abstandslehre neben die erste Latte und verschraube die zweite Latte mit dem gleichen Abstand. Arbeite dich systematisch von einem Ende zum anderen durch. Kontrolliere regelmäßig mit der Wasserwaage, dass die Latten senkrecht stehen. Am Ende eines Zaunfelds musst du eventuell die letzte Latte in der Breite anpassen.
  12. Behandle alle Holzteile mit Holzschutzlasur oder Holzöl. Streiche besonders die Schnittkanten, Stirnseiten und die unteren Bereiche der Pfosten gründlich. Diese Stellen sind anfällig für Feuchtigkeit. Trage zwei bis drei dünne Schichten auf und lass jede Schicht vollständig trocknen. Verwende nur Lasuren für den Außenbereich. Wiederhole die Behandlung alle 2-3 Jahre für dauerhaften Schutz.

Werkzeuge

  • Akkuschrauber
  • Wasserwaage
  • Zollstock
  • Maßband
  • Spaten
  • Schaufel
  • Richtlatte
  • Maurerkelle
  • Rührgerät
  • Eimer
  • Schraubendreher
  • Hammer
  • Bleistift
  • Handschuhe
  • Schutzbrille

So einfach geht's

🎯

Projekt auswählen

Klicke auf eines der wichtigsten Heimwerker-Projekte

📖

Anleitung lesen

Klare Schritte mit allen wichtigen Details

🛒

Produkte kaufen

Direkte Links zu den besten Produkten bei vertrauten Partnern