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Innenputz ist keine Kunst sondern Handwerk - erlernbar durch Übung und das Verständnis der vier Grundschritte. Viele Anfänger scheitern weil sie versuchen alles auf einmal zu machen: Auftragen, Verteilen, Glätten, Strukturieren. Das Ergebnis sind ungleiche Schichtstärken, Risse und ein frustrierendes Erlebnis. Die Profis arbeiten in klar getrennten Schritten: Unterputz auftragen (erste grobe Schicht zum Ausgleich), Unterputz abziehen (gleichmäßige Schichtstärke herstellen), Oberputz auftragen (feine Deckschicht), Oberputz strukturieren (gewünschte Oberfläche schaffen). Der Zeitablauf ist entscheidend: Unterputz muss vor dem Abziehen ansteifen - zu nass und er läuft ab, zu trocken und er lässt sich nicht mehr bearbeiten. Das Zeitfenster liegt bei 20-40 Minuten je nach Raumtemperatur und Putzsorte. Deshalb arbeitet man in überschaubaren Flächen von 2-3 Quadratmeter. Die Putzkelle wird im 45-Grad-Winkel gehalten und mit gleichmäßigem Druck über die Fläche gezogen. Der Putz kommt von der Maurerkelle auf die Putzkelle, von dort an die Wand. Beim Abziehen mit der Kartätsche (breite Metallschiene zum Glätten) oder Richtlatte wird der Putz zwischen den Putzprofilen plan gezogen. Überschüssiger Putz fällt zurück in den Eimer, fehlender Putz wird nachgelegt. Nach 7 Tagen Trocknungszeit kommt der Oberputz - nur 2-3mm dick, fein geglättet oder strukturiert. Ein 20 Quadratmeter Raum ist in 2-3 Tagen fertig verputzt wenn man die Trocknungszeiten einrechnet.
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