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Baugrube für ein Fundament ausheben

Der Aushub einer Baugrube wird oft unterschätzt – viele denken, es genüge, mit dem Spaten ein paar Schaufeln Erde zu bewegen. Doch wer einmal versucht hat, eine 80 cm tiefe Grube in lehmigem Boden auszuheben, weiß, dass hier mehr Planung und Muskelkraft nötig sind als gedacht. Entscheidend ist nicht nur die Tiefe, sondern auch die gleichmäßige Sohle, auf der später das Fundament ruht. Unebenheiten oder zu steile Grabenwände können dazu führen, dass Beton ungleichmäßig verteilt wird oder die Schalung nicht passt. Außerdem muss der Aushub so geplant werden, dass der Erdaushub sinnvoll zwischengelagert oder entsorgt wird – bei größeren Projekten kommen schnell mehrere Kubikmeter Erde zusammen. Wer hier strukturiert vorgeht, spart Zeit, Kraft und vermeidet spätere Korrekturen. Moderne Hilfsmittel wie Minibagger erleichtern die Arbeit erheblich, sind aber nicht immer nötig. In dieser Anleitung erfährst du, wie du eine Baugrube fachgerecht aushebst, welche Werkzeuge du brauchst und worauf du bei Tiefe, Breite und Bodenbeschaffenheit achten musst.

Anleitung

  1. Markiere die Außenkanten der Baugrube mit Markierungsspray oder Richtschnur gemäß der Absteckung aus dem Schnürgerüst. Die Grube sollte etwa 10–20 cm breiter sein als das spätere Fundament, um Platz für Schalung und Arbeitsraum zu haben.
  2. Entferne Bewuchs, Steine und lose Erde von der Oberfläche. Lockere bei schwerem Lehmboden die oberen 10–20 cm mit einer Hacke vor, um das Ausheben zu erleichtern.
  3. Beginne mit dem Aushub von einer Ecke aus und arbeite dich schichtweise nach unten vor. Hebe jeweils 20–30 cm Tiefe aus, bevor du zur nächsten Schicht übergehst.
  4. Kontrolliere regelmäßig die Tiefe mit Zollstock oder Richtlatte. Die Sohle muss gleichmäßig tief sein – Abweichungen von mehr als 2 cm sollten ausgeglichen werden.
  5. Achte darauf, dass die Grabenwände möglichst senkrecht verlaufen. Bei lockerem oder sandigem Boden können die Wände leicht schräg ausgehoben werden, um ein Nachrutschen zu verhindern.
  6. Lagere den Erdaushub geordnet neben der Grube. Trenne dabei Oberboden (humusreich, dunkel) von Unterboden (lehmig, hell) – Oberboden kann später wiederverwendet werden.
  7. Prüfe die Sohle auf Unebenheiten und gleiche sie mit der Maurerkelle oder dem Spaten aus. Die Oberfläche sollte eben und fest sein.
  8. Entferne Steine, Wurzeln und lockere Erdklumpen aus der Grubensohle. Sie könnten später den Beton oder die Sauberkeitsschicht beeinträchtigen.
  9. Miss die Tiefe an mehreren Stellen nochmals nach, besonders in den Ecken. Alle Messpunkte sollten dieselbe Tiefe aufweisen.
  10. Decke die fertige Baugrube bei Regen oder längeren Pausen mit Planen ab, damit sie nicht volläuft oder die Sohle aufweicht.
  11. Sichere die Baugrube mit Absperrband, falls sie länger offensteht. So verhinderst du, dass Kinder oder Tiere hineinfallen.
  12. Plane den Weiterbau zeitnah. Eine offene Baugrube sollte nicht länger als nötig unbearbeitet bleiben, da sie durch Witterung an Qualität verlieren kann.

Werkzeuge

  • Spaten
  • Schaufel
  • Schubkarre
  • Zollstock
  • Wasserwaage
  • Richtschnur
  • Maurerkelle
  • Hacke
  • Schaufelstiel

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