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Dehnungsfugen im Estrich sind kein notwendiges Übel, sondern essentieller Bestandteil einer fachgerechten Konstruktion. Sie verhindern unkontrollierte Rissbildung und Schäden am Bodenbelag. Estrich arbeitet – er dehnt sich bei Wärme aus und zieht sich bei Kälte zusammen. Ohne Dehnungsfugen würde diese Bewegung zu Spannungen führen, die sich in wilden Rissen entladen. Die Kunst liegt darin, die Fugen an den richtigen Stellen zu planen. Bei Flächen über 40 Quadratmeter sind sie Pflicht, bei Fußbodenheizung sogar schon ab 20 Quadratmeter. Türdurchgänge sind natürliche Sollbruchstellen und brauchen immer eine Fuge. Die Ausführung erfolgt entweder durch Einlegen von Fugenprofilen vor dem Estricheinbau oder durch nachträgliches Schneiden. Beim Schneiden ist der richtige Zeitpunkt entscheidend: zu früh und die Schnittkanten brechen aus, zu spät und der Estrich hat bereits gerissen. Die Fugenbreite richtet sich nach der Feldgröße – als Faustregel gilt ein Millimeter pro Meter Feldlänge. Nach dem Aushärten werden die Fugen elastisch verfüllt, meist mit dauerelastischem Silikon. So bleibt die Beweglichkeit erhalten und der Estrich kann arbeiten, ohne Schäden zu verursachen.
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