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Duschwand aus Glas auf Badewanne montieren

Viele glauben, dass die Montage einer Duschwand aus Glas ein kompliziertes Unterfangen ist, das nur Profis bewältigen können. Dieser Irrtum hält sich hartnäckig, obwohl moderne Duschwand-Systeme speziell für die Selbstmontage entwickelt wurden. Mit der richtigen Vorbereitung und systematischem Vorgehen verwandelst du deine Badewanne in wenigen Stunden in eine elegante Dusch-Badewannen-Kombination. Eine Duschwand aus Glas bietet gegenüber Duschvorhängen entscheidende Vorteile: Sie ist hygienischer, langlebiger und wertet das Badezimmer optisch deutlich auf. Das Glas lässt sich leicht reinigen und bildet keine Schimmelansätze wie Textilvorhänge. Moderne Nano-Beschichtungen sorgen dafür, dass Wasser einfach abperlt und Kalkablagerungen minimiert werden. Die Montage erfordert präzises Arbeiten, ist aber mit handwerklichem Grundgeschick gut zu bewältigen. Entscheidend ist die exakte Ausrichtung der Wandprofile, denn bereits wenige Millimeter Abweichung führen zu Undichtigkeiten oder verkanteten Türen. Die meisten Duschwände werden mit Wandprofilen montiert, die mit Dübeln und Schrauben an der Fliesenwand befestigt werden. Achte darauf, dass deine Wand tragfähig genug ist – Gipskartonwände benötigen spezielle Befestigungstechniken. Die Abdichtung zwischen Glas und Badewanne erfolgt mit Silikon, wobei die richtige Technik entscheidend für ein dauerhaft dichtes Ergebnis ist. Investiere Zeit in die Vorbereitung: Prüfe, ob alle Teile vollständig sind, lies die Montageanleitung gründlich durch und bereite alle Werkzeuge vor. Eine sorgfältig montierte Duschwand hält viele Jahre und macht das tägliche Duschen komfortabler.

Anleitung

  1. Prüfe, ob alle Teile der Duschwand vollständig sind und vergleiche die Lieferung mit der Teileliste in der Montageanleitung. Kontrolliere besonders die Beschläge, Dichtungen und Schrauben auf Vollständigkeit. Lege alle Komponenten übersichtlich bereit, um während der Montage nicht suchen zu müssen. Entferne vorsichtig alle Schutzfolien vom Glas und reinige die Scheiben gründlich mit einem fusselfreien Tuch.
  2. Miss die exakte Position der Wandprofile aus. Die seitlichen Profile müssen exakt lotrecht verlaufen, da sonst die gesamte Konstruktion schief wird. Markiere die Position der Bohrlöcher mit dem Bleistift an der Fliesenwand. Halte dazu das Wandprofil an die gewünschte Position und richte es mit der Wasserwaage aus. Markiere durch die Befestigungslöcher des Profils die Bohrpunkte auf der Fliese.
  3. Bohre die Löcher für die Wandprofile mit dem passenden Steinbohrer. Setze die Bohrmaschine im rechten Winkel zur Wand an und bohre zunächst mit wenig Druck durch die Glasur der Fliese, um ein Abplatzen zu verhindern. Erhöhe dann den Druck, um in den Untergrund vorzudringen. Die Bohrlöcher sollten etwa 5-10 mm tiefer sein als die Dübel lang sind. Sauge den Bohrstaub mit einem Staubsauger aus den Löchern.
  4. Setze die Dübel in die Bohrlöcher ein. Klopfe sie vorsichtig mit dem Hammer bündig zur Wandoberfläche ein, ohne dabei die Fliesen zu beschädigen. Die Dübel müssen fest sitzen und dürfen sich nicht mehr im Loch drehen. Bei hohlen Fliesen oder schwierigen Untergründen verwende spezielle Fliesendübel, die sich beim Anziehen der Schraube hinter der Fliese spreizen.
  5. Befestige die Wandprofile mit den mitgelieferten Schrauben. Ziehe die Schrauben zunächst nur handfest an und kontrolliere noch einmal die Ausrichtung mit der Wasserwaage. Erst wenn alles exakt lotrecht steht, ziehe alle Schrauben fest an. Achte darauf, die Schrauben gleichmäßig anzuziehen, um Verspannungen im Profil zu vermeiden. Die Profile müssen fest an der Wand anliegen, ohne dass sich Spalten bilden.
  6. Setze die Dichtungsprofile in die Wandprofile ein. Die Dichtungen müssen komplett in der vorgesehenen Nut sitzen und dürfen keine Wellen oder Lücken aufweisen. Schneide die Dichtungen mit dem Cuttermesser exakt auf die benötigte Länge zu. An den Ecken und Übergängen schneide die Dichtungen in einem 45-Grad-Winkel, damit sie nahtlos ineinander übergehen.
  7. Montiere die Glasscheiben in die Wandprofile. Hebe die Glasscheibe vorsichtig an und setze sie von oben in die Profile ein. Die meisten Systeme haben eine bestimmte Einbaureihenfolge – folge genau der Montageanleitung. Achte darauf, dass die Glasscheibe in allen Dichtungen vollständig sitzt und keine Spalten vorhanden sind. Lass dir bei großen oder schweren Scheiben von einer zweiten Person helfen.
  8. Montiere die beweglichen Teile wie Türen oder Schwenkflügel. Hänge die Tür in die vorgesehenen Halterungen oder Scharniere ein und justiere sie so, dass sie leichtgängig schließt und keine Spalten zum Rahmen aufweist. Die Tür sollte sich ohne großen Kraftaufwand öffnen und schließen lassen. Stelle die Höhe und Position mit den Verstellmechanismen ein, bis die Tür exakt ausgerichtet ist.
  9. Bringe die untere Dichtung zwischen Glas und Badewanne an. Diese Dichtung ist besonders wichtig, um ein Austreten von Wasser zu verhindern. Schneide die Dichtung exakt auf Länge und drücke sie fest in die vorgesehene Aufnahme am unteren Glasrand. Die Dichtung sollte die Badewannenkante um etwa 5-10 mm überlappen und dicht abschließen.
  10. Setze alle Abdeckkappen und Zierschrauben ein. Diese verdecken die Befestigungsschrauben und geben der Duschwand ein sauberes, professionelles Aussehen. Drücke die Kappen fest auf, bis sie hörbar einrasten. Kontrolliere, ob alle Kappen vollständig sitzen und keine Lücken aufweisen.
  11. Verfuge die Übergänge zwischen Wandprofil und Fliese mit Sanitärsilikon. Schneide die Silikonkartusche mit einem schrägen Schnitt auf und setze sie in die Kartuschenpresse ein. Ziehe eine gleichmäßige Silikonraupe entlang aller Übergänge. Glätte das Silikon sofort mit einem angefeuchteten Finger oder einem Fugenglätter, bevor es antrocknet. Entferne überschüssiges Silikon mit einem feuchten Schwamm.
  12. Lass das Silikon vollständig aushärten, bevor du die Duschwand benutzt. Die Aushärtezeit beträgt je nach Produkt 12-24 Stunden. Vermeide während dieser Zeit jegliche Belastung der Silikonfugen und lasse kein Wasser auf die frischen Fugen gelangen. Lüfte das Badezimmer gut, um die Aushärtung zu beschleunigen und Dämpfe abzuführen.

Werkzeuge

  • Akkuschrauber
  • Bohrer-Sets (Stein)
  • Wasserwaage
  • Zollstock
  • Bleistift
  • Schraubendreher
  • Kartuschenpresse
  • Cuttermesser
  • Schutzbrille
  • Schwamm

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