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Ein häufiger Irrtum beim Trockenbau ist der Glaube, eine einfach gespachtelte Gipskarton-Außenecke sei stabil. Die Realität holt einen schnell ein: Ein unachtsamer Moment mit dem Staubsauger oder einer Kiste, und die Ecke ist eingedrückt, der Putz platzt ab. Eine Trockenbau-Ecke besteht nur aus weichem Gips. Ohne mechanische Verstärkung ist sie extrem stoßempfindlich. Genau hier kommen Eckschutzschienen (dünne Profile aus Aluminium, verzinktem Stahlblech oder Kunststoff) ins Spiel. Sie sind das 'Skelett' der Ecke und sorgen für eine perfekt gerade, fluchtgerechte und vor allem dauerhaft stoßfeste Kante. Die Montage ist einfacher als gedacht, erfordert aber Präzision. Die Schiene wird nicht einfach aufgeschraubt, sondern mit Ansetzspachtel (grobkörnige, stark klebende Spachtelmasse) 'angesetzt', also auf ein Spachtelbett gedrückt und mit der Wasserwaage exakt ausgerichtet. Ist der Ansetzspachtel hart, wird die Schiene in zwei bis drei Gängen mit Feinspachtel 'eingespachtelt', bis sie vollständig und unsichtbar in der Wandfläche verschwunden ist. Dieses Projekt zeigt dir, wie du die Schienen setzt, sie lotrecht ausrichtest und anschließend beispachtelst, um eine perfekte, stabile Ecke zu erhalten.
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