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Die CM-Messung ist der Goldstandard zur Bestimmung der Estrich-Restfeuchte und entscheidend für die Belegreife. CM steht für Carbid-Methode – ein chemisches Verfahren, das präzise und gerichtsfest ist. Viele Bodenbelagsschäden entstehen durch zu frühe Verlegung auf noch feuchtem Estrich. Die Folgen sind verheerend: Parkett wölbt sich, Fliesen lösen sich, Teppichböden schimmeln. Die CM-Messung funktioniert durch eine chemische Reaktion: Eine genau gewogene Estrichprobe wird mit Calciumcarbid in einer Stahlflasche zerkleinert. Das Carbid reagiert mit dem Restwasser zu Acetylengas, dessen Druck gemessen wird. Je mehr Feuchtigkeit, desto höher der Druck. Die Grenzwerte sind klar definiert: Zementestrich ohne Heizung maximal 2,0 CM-%, mit Heizung 1,8 CM-%. Bei Anhydritestrich liegen die Werte bei 0,5 bzw. 0,3 CM-%. Die Probenentnahme ist entscheidend – sie muss aus dem unteren Drittel der Estrichdicke stammen und repräsentativ sein. Profis nehmen mehrere Proben aus verschiedenen Bereichen. Für Heimwerker empfiehlt sich, diese Messung von einem Fachmann durchführen zu lassen. Die Investition von 50-100 Euro verhindert teure Folgeschäden.
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