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Die Außenfensterbank ist der Prellbock zwischen Haus und Wetter. Regen, Schnee, Frost, UV-Strahlung und Temperaturschwankungen von minus 20 bis plus 60 Grad - sie muss allem standhalten und dabei das Mauerwerk darunter schützen. Viele glauben, dass die Montage einer Außenfensterbank ein einfaches Auflegen und Ankleben sei. Dieser Irrtum führt zu den häufigsten Bauschäden am Haus: eindringendes Wasser hinter der Fensterbank, Frostschäden, Algenbildung und im schlimmsten Fall durchfeuchtete Wände mit Schimmelbefall innen. Die Außenfensterbank hat drei kritische Aufgaben. Erstens: Wasser vom Fenster wegleiten mit ausreichender Neigung - mindestens 5 Grad, besser 8 Grad. Zweitens: Dicht anschließen an die Fassade und ans Fenster ohne Spalten. Drittens: Temperaturbewegungen ausgleichen - Aluminium dehnt sich bei Hitze deutlich aus. Das Material ist entscheidend. Aluminium ist leicht, langlebig und günstig, braucht aber seitliche Dehnfugen. Naturstein oder Beton ist schwer, teuer und edel, verzeiht aber keine Montagefehler. Die Montage beginnt unterhalb: Die Auflagefläche muss eben, tragfähig und mit Gefälle vorbereitet sein. Dann folgt die Abdichtung - hier wird oft gespart mit fatalen Folgen. Eine durchgehende Dichtbahn unter der Fensterbank und hochgezogen bis unter das Fenster ist Pflicht. Erst darauf kommt das Mörtelbett. Die Fensterbank wird aufgelegt, ausgerichtet, beschwert. Nach dem Aushärten folgen die Silikonfugen - hier nicht sparen, sondern hochwertiges Sanitärsilikon verwenden. Eine korrekt montierte Außenfensterbank hält 30 Jahre und mehr, eine falsch montierte macht nach dem ersten Winter Probleme.
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