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Profis wissen: Eine Fensterbank ist weit mehr als nur eine dekorative Ablage für Blumentöpfe. Sie ist ein funktionales Bauteil, das die Laibung nach unten abschließt, Kondenswasser ableitet und die Wärmedämmung vervollständigt. Viele unterschätzen jedoch die Präzision, die beim Zuschnitt und bei der Montage gefragt ist. Die Fensterbank muss millimetergenau passen - zu kurz und es entstehen hässliche Spalten zur Wand, zu lang und sie klemmt oder wölbt sich. Der Zuschnitt beginnt mit einer sorgfältigen Vermessung. Die Laibungsbreite variiert oft von links nach rechts, alte Wände sind selten rechtwinklig. Deshalb misst du an mehreren Stellen und nimmst das größte Maß plus Überstand. Für den seitlichen Abschluss werden die Seitenteile - die sogenannten Ohren - angezeichnet und ausgeschnitten. Hier entscheidet die Sägetechnik über das Ergebnis: Eine Stichsäge mit feinem Blatt und niedriger Drehzahl verhindert Ausrisse bei beschichteten Platten. Kunststein oder Marmor verlangt nach einem Winkelschleifer mit Diamanttrennscheibe und viel Geduld. Die Montage erfolgt auf ein Mörtelbett oder mit Montagekleber. Entscheidend ist die leichte Neigung nach vorn - 3 bis 5 Grad reichen - damit Kondenswasser oder Gießwasser ablaufen kann statt sich zu stauen. Eine korrekt montierte Fensterbank sitzt fest, liegt sauber an der Wand an und erfüllt ihre Funktion über Jahrzehnte hinweg, ohne zu verrutschen oder Feuchteschäden zu verursachen.
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