In 5 Sekunden zur perfekten Anleitung.
Mit Profi-Tipps und den besten Produkten.
Projekte werden geladen...
Das Einhängen der Fensterflügel ist der krönende Abschluss der Montage – und der Beginn der Feinabstimmung. Ein Fenster kann perfekt eingebaut sein, wenn der Flügel nicht richtig hängt und schließt, ist alles umsonst. Die Justierung entscheidet über Dichtheit, Bedienkomfort und Lebensdauer. Moderne Fensterflügel sind technische Meisterwerke: 30 bis 80 Kilogramm schwer, gespickt mit Beschlägen, die millimetergenau arbeiten müssen. Das Einhängen erfordert Kraft und Fingerspitzengefühl. Bei Dreh-Kipp-Fenstern wird der Flügel schräg angesetzt, das obere Ecklager eingehängt, dann der Flügel nach unten geschwenkt und das untere Lager eingerastet. Klingt einfach, aber das Gewicht und die Größe machen es zur Zwei-Personen-Arbeit. Nach dem Einhängen beginnt die Königsdisziplin: die Justierung. Der Flügel muss in drei Dimensionen eingestellt werden – Höhe, Seite und Anpressdruck. Jedes Ecklager hat Stellschrauben, mit denen sich der Flügel millimeterweise verschieben lässt. Der Anpressdruck ist besonders wichtig: zu locker und es zieht, zu fest und die Dichtung wird zerquetscht. Die Schließzapfen, pilzförmige Bolzen am Flügelrand, greifen in die Schließbleche am Rahmen. Durch Drehen der Zapfen lässt sich der Druck regulieren. Ein Blatt Papier sollte sich bei geschlossenem Fenster mit leichtem Widerstand herausziehen lassen – der perfekte Anpressdruck.
Klicke auf eines der wichtigsten Heimwerker-Projekte
Klare Schritte mit allen wichtigen Details
Direkte Links zu den besten Produkten bei vertrauten Partnern
Von A wie Abgehängte Decke bis Z wie Zaunpfosten setzen – finde dein nächstes Projekt.