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Das Kompriband ist der unterschätzte Star der äußeren Fensterabdichtung. Unscheinbar in der Rolle, revolutionär in der Funktion: Es dichtet gegen Schlagregen ab und lässt trotzdem Dampf nach außen diffundieren. Diese scheinbar widersprüchlichen Eigenschaften machen es zum perfekten Außenabschluss. Das Prinzip ist genial einfach – das Band wird komprimiert aufgeklebt und dehnt sich dann langsam aus, bis es die Fuge vollständig ausfüllt. Kompriband besteht aus offenzelligem Polyurethan-Schaumstoff, imprägniert mit wasserabweisenden Substanzen. Im komprimierten Zustand passt es in jede Fuge, ausgedehnt dichtet es Spalten bis 20 Millimeter. Die Verarbeitung beginnt bereits vor dem Fenstereinbau: Das Band wird auf den sauberen, trockenen Rahmen geklebt, noch bevor dieser in die Laibung kommt. Der Zeitfaktor ist kritisch – je nach Typ dehnt sich das Band in 10 Minuten bis mehreren Stunden aus. Die Kunst liegt in der richtigen Dimensionierung. Das Band muss zur Fugenbreite passen: zu schmal und es dichtet nicht, zu breit und es quillt heraus. Die Faustregel: Kompriband-Dicke = Fugenbreite mal 5. Also für eine 15mm Fuge ein 75mm dickes Band im komprimierten Zustand. An den Ecken wird überlappend gearbeitet, Stöße werden dicht an dicht gesetzt. Nach dem Einsetzen des Fensters beginnt das Band zu arbeiten – langsam aber stetig füllt es die Fuge und passt sich jeder Unebenheit an.
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