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Die innere Abdichtung mit Dampfbremsfolie ist die unsichtbare Heldin des Fenstereinbaus. Sie verhindert, dass warme, feuchte Raumluft in die Fuge eindringt und dort zu Kondensation, Schimmel und Bauschäden führt. Das Prinzip ist simpel, die Ausführung erfordert Sorgfalt: Die Folie muss absolut luftdicht anschließen, jede noch so kleine Lücke wird zur Schwachstelle. Die Dampfbremsfolie, oft auch Multifunktionsband genannt, ist ein Hightech-Produkt. Sie klebt auf fast allen Untergründen, dehnt sich mit, überbrückt Unebenheiten und bleibt jahrzehntelang elastisch. Die Verarbeitung beginnt mit der Vorbereitung: Die Anschlussflächen müssen sauber, trocken und tragfähig sein. Staub ist der Feind jeder Klebeverbindung. Das Ankleben erfolgt in einer bestimmten Reihenfolge: erst unten, dann die Seiten, zuletzt oben. So laufen eventuelle Überlappungen wassertechnisch richtig. Die Folie wird zuerst am Fensterrahmen fixiert, dann glatt und faltenfrei zur Wand geführt. Ecken sind kritisch – hier entstehen die meisten Leckagen. Die Folie wird eingeschnitten und sorgfältig überlappt. Der Anpressdruck ist entscheidend: Mit einer Andruckrolle wird die Folie fest angedrückt, besonders an den Rändern. Lufteinschlüsse sind tabu. Das fertige Ergebnis ist unscheinbar, wird meist überputzt oder mit einer Leiste abgedeckt. Aber diese dünne Folie entscheidet über die Langlebigkeit des gesamten Fenstereinbaus – unsichtbar, aber unverzichtbar.
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