In 5 Sekunden zur perfekten Anleitung.
Mit Profi-Tipps und den besten Produkten.
Projekte werden geladen...
Das Ausschäumen der Fensterfuge ist der Moment, wo aus einem wackeligen Rahmen eine feste Einheit mit dem Gebäude wird. Der Montageschaum füllt, dämmt, stabilisiert – aber er kann auch zerstören, wenn er falsch angewendet wird. Zu viel Schaum drückt den Rahmen aus der Form, zu wenig lässt Kältebrücken entstehen. Die Kunst liegt in der richtigen Dosierung und Technik. PU-Schaum ist ein faszinierender Werkstoff. Als Flüssigkeit eingespritzt, reagiert er mit Luftfeuchtigkeit und expandiert auf das 30- bis 50-fache seines Volumens. Dabei entwickelt er enormen Druck – genug, um einen Fensterrahmen zu verbiegen. Profis arbeiten daher in mehreren dünnen Schichten statt einer dicken. Die Vorbereitung ist entscheidend: Die Fuge muss sauber und leicht feucht sein. Wasser beschleunigt die Aushärtung und verbessert die Zellstruktur. Die Dose wird kräftig geschüttelt – mindestens 20 Mal – um die Komponenten zu mischen. Mit der Schaumpistole lässt sich die Menge präzise dosieren. Der Schaum wird von unten nach oben eingebracht, in Schlangenlinien, nie in geraden Bahnen. Die Fuge wird nur zu zwei Dritteln gefüllt, der Rest ist Expansion. Nach 10 Minuten die nächste Schicht, falls nötig. Überstehender Schaum wird erst nach vollständiger Aushärtung abgeschnitten – vorher verschmiert er nur. Das Ergebnis: Eine homogene, dämmende Füllung, die Jahrzehnte hält.
Klicke auf eines der wichtigsten Heimwerker-Projekte
Klare Schritte mit allen wichtigen Details
Direkte Links zu den besten Produkten bei vertrauten Partnern