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Die Verschraubung des Fensterrahmens ist der Point of no Return beim Fenstereinbau. Einmal verschraubt und ausgeschäumt, gibt es kein Zurück mehr ohne Totalschaden. Jede Schraube muss sitzen, jeder Abstand stimmen, jede Befestigung halten – für Jahrzehnte. Die Montageschrauben, auch Rahmendübel genannt, sind das Rückgrat der Fensterbefestigung. Sie verbinden den Rahmen kraftschlüssig mit dem Mauerwerk und müssen dabei enormen Kräften standhalten: Winddruck, Temperaturspannungen, das Gewicht der Flügel und tausende Öffnungszyklen. Die Position der Schrauben folgt strengen Regeln. Maximal 70 Zentimeter Abstand, in den Ecken maximal 15 Zentimeter Abstand, bei Pfosten und Riegeln beidseitig befestigen. Diese Vorgaben sind keine Empfehlung, sondern Pflicht für eine normgerechte Montage. Das Bohren durch den Rahmen erfordert Präzision. Der Bohrer muss exakt rechtwinklig angesetzt werden, sonst sitzt die Schraube schief und der Rahmen verzieht sich beim Anziehen. Die Bohrtiefe ist kritisch – zu tief und der Dübel hält nicht, zu flach und die Schraube greift nicht. Moderne Rahmendübel haben den Vorteil, dass sie sich beim Eindrehen spreizen und im Mauerwerk verkrallen. Das Anziehen erfolgt gefühlvoll: fest genug für sicheren Halt, aber nicht so fest, dass sich der Rahmen verzieht. Nach jeder Schraube wird kontrolliert – sitzt der Rahmen noch gerade? Stimmen die Spaltmaße noch? Profis arbeiten kreuzweise: erst oben links, dann unten rechts, so bleibt der Rahmen in Position.
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