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Flachdach einer Garage auf Risse prüfen

Ein Flachdach, meist auf Garagen oder Anbauten zu finden, ist ständig extremen Belastungen ausgesetzt: stehendes Wasser, UV-Strahlung im Sommer und Eis im Winter. Die Abdichtung, meist Bitumenbahnen (Dachpappe), wird mit der Zeit spröde und rissig. Die Inspektion eines Flachdachs ist einfacher als bei einem Steildach, da es meist sicher betreten werden kann. Das Geheimnis einer guten Inspektion ist, systematisch nach den Schwachstellen zu suchen. Dieses Projekt ist eine Checkliste für die Sichtprüfung. Der erste Schritt ist die Grobreinigung: Laub, Schmutz und Moos müssen mit einem Besen entfernt werden, um die Oberfläche beurteilen zu können. Achte besonders auf die 'Nahtstellen' – die Überlappungen der Bitumenbahnen (Dachpappe). Sind sie noch fest verklebt oder wellen sie sich? Untersuche die Oberfläche auf feine Haarrisse oder offene Brüche (Versprödung). Eine kritische Zone ist die Attika (die Mauerumrandung) und alle Anschlüsse (Lüfter, Abfluss). Steht hier Wasser (Pfützenbildung)? Ist die Abdichtung an den Kanten hochgezogen und intakt? Sind die Blechabdeckungen auf der Attika fest? Mit einem Spachtel kannst du verdächtige Stellen vorsichtig anheben und prüfen, ob Feuchtigkeit darunter sitzt.

Anleitung

  1. Sicherheit: Stelle die Leiter standsicher auf und steige vorsichtig auf das Dach. Betrete das Dach nur, wenn du sicher bist, dass es tragfähig ist (Betondecken sind unproblematisch).
  2. Grobreinigung: Entferne Laub, Äste, Moos und Schmutz mit einem weichen Besen von der gesamten Dachfläche. Reinige auch den Dachablauf (Gully).
  3. Ablauf prüfen: Prüfe, ob der Dachablauf frei ist und das Wasser ungehindert abfließen kann. Entferne das Laubschutzgitter, reinige es und setze es wieder ein.
  4. Pfützenbildung prüfen: Prüfe (idealerweise nach einem Regen) ob sich an tiefen Stellen dauerhaft Wasser sammelt. Stehendes Wasser ist der größte Feind des Flachdachs.
  5. Oberfläche (Sichtprüfung): Gehe die Bahnen langsam ab. Suche nach sichtbaren Rissen, Blasen (Lufteinschlüsse unter der Bahn) oder Falten.
  6. Oberfläche (Haptische Prüfung): Drücke mit dem Spachtel (flach halten!) oder einem stumpfen Gegenstand auf verdächtige Stellen. Fühlt es sich weich oder schwammig an? Das deutet auf Feuchtigkeit in der Dämmung darunter hin.
  7. Nähte prüfen: Untersuche alle Überlappungen (Nähte) der Bitumenbahnen. Versuche vorsichtig mit dem Spachtel, ob sich die Nähte anheben lassen. Offene Nähte sind eine Hauptursache für Undichtigkeiten.
  8. Anschlüsse prüfen (Attika/Wand): Prüfe die Hochzüge der Abdichtung an der Attika (Mauerumrandung) oder an aufgehenden Wänden. Sind die Anschlussbleche oder -profile intakt? Gibt es hier Risse oder Ablösungen?
  9. Anschlüsse (Durchdringungen) prüfen: Inspiziere alle Durchbrüche wie Lüftungsrohre oder Lichtkuppeln. Die Abdichtungsmanschetten müssen hier dicht anliegen.
  10. Attika-Abdeckung prüfen: Rüttle an den Blechabdeckungen oben auf der Attika. Sind sie lose, kann Wasser darunter eindringen und hinter die Abdichtung laufen.
  11. Dokumentation: Fotografiere alle gefundenen Mängel (Risse, offene Nähte, Blasen) detailliert.

Werkzeuge

  • Leiter
  • Spachtel
  • Handschuhe
  • Cuttermesser
  • Besen
  • Notizblock

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