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Fundament bauen - Punkt-, Streifen- oder Plattenfundament?

Profis wissen: Die Wahl des richtigen Fundamenttyps entscheidet über die Langlebigkeit und Tragfähigkeit eines Bauvorhabens. Viele Heimwerker unterschätzen, wie wichtig diese Entscheidung ist, und greifen zum erstbesten Fundament, ohne die spezifischen Anforderungen ihres Projekts zu berücksichtigen. Dabei gibt es drei Grundtypen, die jeweils für unterschiedliche Zwecke entwickelt wurden: Das Punktfundament trägt punktuell hohe Lasten – ideal für Pfosten, Stützen oder Zaunpfähle. Das Streifenfundament verteilt Lasten linear und eignet sich perfekt für Mauern, Gartenhäuser oder kleinere Gebäude. Das Plattenfundament hingegen verteilt die Last großflächig und ist die erste Wahl bei ungleichmäßigem Baugrund oder größeren Bauten wie Garagen. Jeder Typ hat seine eigenen Anforderungen an Tiefe, Bewehrung und Beton. Wer hier von Anfang an richtig plant, spart nicht nur Material und Arbeitszeit, sondern verhindert auch spätere Setzungsschäden oder Risse. In dieser Anleitung erfährst du, welches Fundament für dein Vorhaben das richtige ist, worauf du bei der Planung achten musst und wie du die Ausführung sicher und normgerecht umsetzt.

Anleitung

  1. Bestimme die Art deines Bauvorhabens: Zaun, Mauer, Gartenhaus oder Garage? Die Belastung und Fläche entscheiden über den Fundamenttyp.
  2. Wähle das passende Fundament: Punktfundament für einzelne Stützen, Streifenfundament für lineare Lasten (Mauern), Plattenfundament für flächige Verteilung.
  3. Plane die Fundamenttiefe unter Berücksichtigung der Frosttiefe (regional 60–80 cm). Fundamente müssen frostsicher gegründet sein, um Hebungen im Winter zu vermeiden.
  4. Prüfe den Baugrund auf Tragfähigkeit. Lehm, Sand oder Kies haben unterschiedliche Tragfähigkeiten – bei Unsicherheit hole fachkundigen Rat ein.
  5. Stecke die Fundamentfläche oder die Achsen mit Richtschnur und Holzpfählen exakt ab. Rechte Winkel prüfst du mit der 3-4-5-Methode.
  6. Hebe die Baugrube oder die Löcher entsprechend der geplanten Tiefe aus. Bei Streifenfundamenten reicht meist eine Breite von 30–40 cm, bei Plattenfundamenten die gesamte Grundfläche.
  7. Bringe eine Sauberkeitsschicht aus Schotter oder Kies (10–15 cm) ein und verdichte sie mit der Rüttelplatte. Sie verhindert Kapillarfeuchtigkeit und gleicht Unebenheiten aus.
  8. Baue bei Bedarf eine Schalung aus Holzbrettern. Diese ist vor allem bei Streifenfundamenten und Plattenfundamenten nötig, um den Beton in Form zu halten.
  9. Lege Bewehrungsstahl ein, falls statisch erforderlich (bei Streifenfundamenten und Plattenfundamenten oft notwendig). Die Bewehrung erhöht die Zugfestigkeit des Betons.
  10. Mische den Beton nach Herstellerangaben oder bestelle Fertigbeton. Achte auf die richtige C-Klasse für dein Fundament (meist C20/25 oder C25/30).
  11. Gieße den Beton in die vorbereitete Schalung und verteile ihn gleichmäßig. Verdichte ihn durch Rütteln oder Stochern, um Luftblasen zu entfernen.
  12. Glätte die Oberfläche mit der Glättkelle und ziehe sie mit der Richtlatte ab. Lass den Beton gemäß Herstellerangaben aushärten (meist 3–7 Tage), bevor du weiterbaust.

Werkzeuge

  • Zollstock
  • Wasserwaage
  • Richtschnur
  • Holzpfähle
  • Schaufel
  • Spaten
  • Schubkarre
  • Maurerkelle
  • Glättkelle
  • Richtlatte
  • Betonmischer
  • Rüttelplatte

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