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Wenn ein Bitumen-Flachdach (Dachpappe) alt ist und an vielen Stellen Risse zeigt, ist eine Komplettsanierung fällig. Viele glauben, man müsse nun die alten Bahnen mühsam abreißen und neu schweißen (lassen). Eine moderne und DIY-freundliche Alternative ist die vollflächige Abdichtung mit Flüssigkunststoff (meist Polyurethan-Harz). Das Material wird wie dicke Farbe auf das Dach gerollt oder gestrichen. Das Geheimnis dieser Methode ist die 'nahtlose Wanne': Der Flüssigkunststoff bildet eine elastische, dauerhaft wasserdichte und UV-beständige Membran ohne eine einzige Naht. Kritische Anschlüsse (Attika, Abfluss, Lüfter) werden dabei besonders sorgfältig behandelt. Hier wird in die erste, nasse Schicht des Kunststoffs ein Armierungsvlies (Vlieseinlage zur Verstärkung) eingebettet. Dieses Vlies armiert die Ecken und Anschlüsse, ähnlich wie eine Gaze bei einem Gipsverband, und verhindert Rissbildung an diesen Bewegungszonen. Die gesamte Fläche wird dann mit einer zweiten Schicht überarbeitet. Die Vorbereitung ist entscheidend: Das Dach muss porentief rein (oft mit Hochdruckreiniger) und absolut trocken sein. Ein spezieller Primer (Haftvermittler für das System) stellt die Verbindung zum alten Bitumenuntergrund her. Das Ergebnis ist ein neues, langlebiges Dach, das direkt auf dem alten aufbaut.
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