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Holzdecke streichen, lasieren oder ölen

Ein häufiger Irrtum ist, dass eine alte, dunkle Holzdecke (der 'Gelsenkirchener Barock') rausgerissen werden muss. Oft ist das Holz darunter von hervorragender Qualität und kann durch einen neuen Anstrich komplett verwandelt werden. Die Herausforderung ist die richtige Vorbereitung und die Wahl des Produkts. Willst du es deckend weiß (Lack), die Maserung erhalten (Lasur) oder das Holz 'anfeuern' (Öl)? Lackieren ist am aufwändigsten, da das Holz (besonders Kiefer) 'bluten' kann – Harz und Astlöcher schlagen gelb durch den weißen Lack. Hier ist ein 'Sperrgrund' (auch Isoliergrund genannt) zwingend notwendig. Lasieren und Ölen sind einfacher, verzeihen mehr Fehler und erhalten den Holzcharakter. Dieses Projekt zeigt dir die drei Methoden und den wichtigsten Schritt: Die gründliche Reinigung (Entfettung) der Decke.

Anleitung

  1. Arbeitsplatz vorbereiten: Decke den Boden und Möbel lückenlos mit Abdeckfolie ab. Klebe die Ränder zur Wand mit Malerkrepp ab.
  2. Reinigen (Wichtigster Schritt!): Holzdecken sind oft durch Küchendämpfe oder Nikotin fettig. Reinige die Decke gründlich mit einem Anlauger oder Entfetter. Trage dabei Handschuhe und Schutzbrille. Mit klarem Wasser nachwaschen.
  3. Trocknen lassen: Die Decke muss vor dem nächsten Schritt absolut trocken sein.
  4. Anschleifen: Schleife die gesamte Holzoberfläche mit feinem Schleifpapier (Körnung 120-150) leicht an. Die Oberfläche muss nur mattiert, nicht abgeschliffen werden.
  5. Entstauben: Sauge die Decke mit einem Industriesauger (Bürstenaufsatz) komplett ab.
  6. Methode A (Lackieren - Deckend): Trage 1-2 Schichten Sperrgrund (Isoliergrund) auf. Dieser verhindert das 'Durchbluten' von Astlöchern. Nach dem Trocknen 1-2 Schichten Lack auftragen.
  7. Methode B (Lasieren - Transparent): Trage die Lasur mit einem Pinsel dünn in Maserrichtung auf. Nimm Überschüsse mit einem Lappen ab, um eine gleichmäßige Oberfläche zu erhalten.
  8. Methode C (Ölen - Anfeuernd): Trage das Öl satt auf, lasse es 15-20 Minuten einziehen und nimm dann *allen* Überschuss restlos mit einem Baumwolllappen ab. Es darf kein Öl 'stehen' bleiben.
  9. Nuten und Federn: Streiche die Nuten (Vertiefungen) mit einem Pinsel vor, bevor du die Fläche mit der Rolle (bei Lack) oder dem Pinsel (bei Lasur) bearbeitest.
  10. Zwischenschliff (bei Lack/Lasur): Nach dem ersten Anstrich (und Trocknung) die Fläche leicht mit Körnung 240 anschleifen, um aufgestellte Holzfasern zu brechen. Erneut entstauben.
  11. Zweitanstrich: Trage den finalen Anstrich auf.

Werkzeuge

  • Pinsel
  • Schleifklotz
  • Industriesauger
  • Handschuhe
  • Schutzbrille
  • Eimer
  • Schwamm
  • Lackrolle
  • Schleifpapier

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