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Viele glauben, eine echte Ziegelwand im Wohnzimmer sei ein unmöglicher Traum – zu schwer, zu teuer, statisch bedenklich. Dieser Irrtum hält viele Heimwerker davon ab, rustikalen Charme in ihre Räume zu bringen. Dabei gibt es eine einfache Lösung: Klinkerriemchen (dünne Ziegelverblender von 1-2 cm Stärke). Sie bieten die Haptik und Optik einer massiven Ziegelwand, wiegen aber nur einen Bruchteil und können auf fast jeden tragfähigen Untergrund wie Putz oder Gipskarton aufgebracht werden. Der entscheidende Punkt ist die sorgfältige Vorbereitung: Der Untergrund muss absolut sauber, trocken, staubfrei und eben sein. Mit Tiefengrund (Haftvermittler für saugende Untergründe) wird die Saugfähigkeit reguliert, damit der Kleber nicht 'verbrennt' (zu schnell Wasser verliert). Der Kleber, meist ein flexibler Fliesenkleber, wird mit einer Zahnkelle (Kelle mit Kerben für gleichmäßigen Auftrag) auf die Wand aufgezogen. Für perfekten Halt, besonders bei schwereren Riemchen, hat sich das Buttering-Floating-Verfahren (Kleber auf Wand UND Riemchen auftragen) bewährt. Das Verlegen selbst erfordert Geduld und ständiges Prüfen mit der Wasserwaage: Jede Reihe muss exakt horizontal ausgerichtet werden, um ein sauberes Fugenbild zu gewährleisten. Ecken gelingen professionell mit passenden Winkelriemchen (vorgefertigte Eckstücke für saubere 90-Grad-Kanten). Nach dem vollständigen Trocknen des Klebers (meist 24-48 Stunden) kommt der charaktergebende Schritt: das Verfugen. Ob traditionell mit Fugenkelle und Fugeisen oder modern im Schlämmverfahren (Fugenmörtel großflächig auftragen und abwaschen) – die Fugenfarbe und -technik bestimmen maßgeblich den finalen Look der Wand. Eine 15 qm Wand ist so an einem Wochenende (plus Trocknungszeiten) machbar.
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