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Kellerwand abdichten von innen

Feuchte Flecken, abblätternder Putz und ein modriger Geruch – ein feuchter Keller ist ein ernstes Problem, das die Bausubstanz angreift und die Gesundheit gefährden kann. Die beste Lösung ist immer eine Abdichtung von außen, was aber oft mit enormen Kosten und Erdarbeiten verbunden ist. Wenn dies nicht möglich ist, kann eine Innenabdichtung eine wirksame Alternative sein. Viele sind skeptisch, ob man Wasser 'aussperren' kann, indem man von innen eine Barriere errichtet. Das Geheimnis liegt in speziellen, mineralischen Dichtungsschlämmen. Diese verkieseln mit dem Untergrund und bilden eine starre, wasserundurchlässige Wanne. Dieses Projekt gibt dir einen Einblick in die komplexe Sanierung. Du lernst die entscheidenden Schritte kennen: die vollständige Entfernung des alten Putzes und das mehrschichtige Auftragen des Abdichtungssystems. Eine anspruchsvolle Arbeit für ein trockenes und wieder nutzbares Kellergeschoss.

Anleitung

  1. **Vorbereitung ist alles:** Schlage den alten, feuchten Putz bis mindestens 80 cm über die sichtbare Schadenszone hinaus komplett ab, bis das rohe Mauerwerk freiliegt.
  2. Reinige das Mauerwerk extrem gründlich mit einer harten Drahtbürste. Die Fugen müssen ausgekratzt, alle losen Teile und Salzausblühungen müssen restlos entfernt werden.
  3. Vornässen: Befeuchte die saubere Wand mit Wasser, sie sollte mattfeucht sein.
  4. **Abdichtung:** Erstelle im Übergang von der Wand zum Boden eine Hohlkehle (eine abgerundete Ecke) mit speziellem Dichtmörtel. Das entschärft die kritische 90-Grad-Ecke.
  5. Trage nun die erste Schicht der mineralischen Dichtungsschlämme mit einem Quast oder einer Kelle satt auf die gesamte Fläche auf. Arbeite sie gut in das Mauerwerk ein.
  6. Lasse die erste Schicht antrocknen. Trage eine zweite (und bei Bedarf dritte) Schicht Dichtungsschlämme auf. Die Gesamtschichtdicke muss den Herstellerangaben entsprechen, um dem Wasserdruck standzuhalten.
  7. Lasse die Abdichtungsschicht mehrere Tage aushärten und halte sie dabei feucht (z.B. durch Besprühen), um Risse zu vermeiden.
  8. Bringe zum Schluss einen diffusionsoffenen Sanierputz auf. Dieser spezielle Putz kann eventuell verbliebene Restfeuchte und Salze aufnehmen, ohne selbst Schaden zu nehmen.

Werkzeuge

  • Bohrhammer
  • Drahtbürste
  • Rührstab
  • Glättkelle
  • Handschuhe
  • Schutzbrille
  • Quast

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