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Die Laibung ist die senkrechte Innenfläche einer Maueröffnung - bei Türen und Fenstern das was man sieht wenn man von der Seite in die Öffnung schaut. Nach einem Wanddurchbruch ist diese Fläche meist roh, uneben und voller Mörtelreste. Das Verputzen der Laibung (Innenfläche einer Maueröffnung) ist anspruchsvoller als das Verputzen einer ebenen Wand. Die Fläche ist schmal, schwer zugänglich und muss exakt im rechten Winkel zur Wand stehen. Jede Unebenheit fällt sofort auf weil das Licht schräg einfällt. Der erste Schritt ist die Vorbereitung - lose Mörtelreste entfernen, Staub absaugen, Untergrund grundieren. Ohne Grundierung saugt das Mauerwerk das Wasser aus dem Putz und er haftet nicht. Die Laibung wird mit Kantenschutzschienen verstärkt - diese Metallschienen mit integriertem Gewebe schützen die Kante vor Abplatzern und bilden eine gerade Führungskante. Der Putzauftrag erfolgt in zwei Schritten: Erst eine Unterputzschicht (erster dickerer Putzauftrag zum Ausgleichen) von 10-15mm zum groben Ausgleich, dann nach dem Ansteifen eine Oberputzschicht (zweiter dünner Putzauftrag für glatte Oberfläche) von 2-3mm für die glatte Oberfläche. Die Ecke zwischen Laibung und Wand wird mit einer Kartätsche (Glättbrett zum Verputzen) sauber ausgezogen. Das Ergebnis ist eine gerade, glatte Laibung die nach dem Streichen vom Original nicht zu unterscheiden ist.
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