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Massivholzdielen sind die Königsklasse unter den Holzböden. Im Gegensatz zu Fertigparkett bestehen sie aus durchgehend massivem Holz (meist 20-22 mm dick) und können viele Male abgeschliffen werden – ein solcher Boden hält locker 100 Jahre und mehr. Die traditionelle Verlegeart ist die Verschraubung auf einer Unterkonstruktion (einem Gerüst aus Holzbalken, die im Abstand von 40-60 cm verlegt werden). Diese Methode hat entscheidende Vorteile: Der Boden ist elastisch und fußwarm, weil zwischen Estrich und Dielen ein Hohlraum mit Luft entsteht. Unebenheiten im Untergrund können durch Ausgleichen der Unterkonstruktion kompensiert werden. Installationen wie Kabel oder Heizungsrohre können unter dem Boden verlaufen. Und der Boden lässt sich bei Bedarf komplett rückstandslos demontieren. Allerdings ist die Verlegung aufwendiger als bei geklebten oder schwimmenden Böden. Die Unterkonstruktion muss exakt waagerecht ausgerichtet werden (mit Ausgleichsklötzchen oder Montagekeilen), damit der spätere Boden nicht schief oder wellig wird. Die Dielen werden mit Holzschrauben schräg durch die Feder in die Unterkonstruktion geschraubt – eine Technik, die etwas Übung erfordert. Jede Schraube muss so gesetzt werden, dass sie die Diele fest fixiert, aber nicht spaltet. Zusätzlich wird oft Leim in die Nut-Feder-Verbindung gegeben, um Knarren zu verhindern. Die Arbeit ist zeitintensiv und erfordert Präzision, aber das Ergebnis ist ein echter, massiver Holzboden mit unvergleichlichem Tritt- und Raumklima.
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