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Die Oberflächenbearbeitung des Oberputzes entscheidet über das finale Erscheinungsbild der Wand - und über den Aufwand beim späteren Streichen. Viele Heimwerker lassen den Putz einfach trocknen wie er ist und wundern sich über ein grobes, ungleichmäßiges Ergebnis. Dabei braucht es nur zwei Techniken um eine perfekte Oberfläche zu schaffen: Filzen oder Glätten. Gefilzter Putz (mit Filzbrett in kreisenden Bewegungen bearbeitet) hat eine feine, gleichmäßig strukturierte Oberfläche die Unebenheiten verzeiht und Licht schön reflektiert. Er ist die klassische Oberfläche für Wohnräume. Geglätteter Putz (mit Glättkelle und Wasser verdichtet) wird nahezu spiegelglatt und braucht kaum noch Farbe - ideal für moderne Optik. Der Zeitpunkt ist entscheidend: Der Putz muss angezogen aber noch feucht sein. Zu früh und er schmiert, zu spät und er lässt sich nicht mehr bearbeiten. Das Zeitfenster liegt zwischen 2-6 Stunden nach dem Auftrag je nach Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Putzsorte. Beim Filzen wird das Filzbrett (Kunststoff- oder Filzplatte zum Strukturieren) in kreisenden Bewegungen über die Fläche geführt - mit mittlerem Druck, nicht zu fest, nicht zu locker. Die entstehende Struktur ist feinkornig und gleichmäßig. Beim Glätten wird die Glättkelle mehrfach mit Wasser angefeuchtet über die Fläche gezogen - jeder Durchgang verdichtet die Oberfläche mehr. Nach 3-4 Durchgängen entsteht eine glatte, geschlossene Oberfläche. Eine 20 Quadratmeter Wand ist in 2-3 Stunden fertig bearbeitet.
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