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Risse im Putz sind der Alptraum jedes Heimwerkers - sie entstehen durch Spannungen im Material und sind oft schon nach wenigen Monaten sichtbar. Die meisten Risse bilden sich an kritischen Stellen: Übergänge zwischen verschiedenen Baustoffen, Fenster- und Türecken, Anschlüsse an Decken und Böden. Genau hier kommt Armierungsgewebe (Gewebeeinlage zur Rissverteilung im Putz) ins Spiel. Es funktioniert wie eine unsichtbare Verstärkung die Spannungen auf eine größere Fläche verteilt. Statt dass ein einzelner Riss entsteht halten viele feine Gewebefäden die Belastung gemeinsam aus. Das Gewebe besteht aus Glasfaser oder Kunststoff und ist alkalibeständig - es wird vom Putz nicht angegriffen. Die Einbettung erfolgt in drei Schritten: Erste dünne Putzschicht auftragen, Gewebe einlegen und andrücken, zweite Putzschicht zum vollständigen Einbetten. Das Gewebe muss komplett im Putz verschwinden - sichtbare Fasern können später durch Farbe oder Tapete durchscheinen. An Überlappungsstellen (Bereiche wo zwei Gewebestücke sich treffen) mindestens 10cm Überlappung einplanen. Das Gewebe kostet etwa 1-2 Euro pro Quadratmeter und verhindert 90 Prozent aller typischen Putzrisse. Besonders wichtig ist es bei Renovierungen wo alter und neuer Putz aufeinandertreffen oder bei der Sanierung von Rissen - hier wird das Gewebe großflächig über die reparierte Stelle gelegt.
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