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Die Vorbereitung des Untergrunds ist der unsichtbare Erfolgsfaktor beim Verputzen. Viele Heimwerker überspringen diesen Schritt oder führen ihn nachlässig aus - das Ergebnis sind Risse, Abplatzungen und ein ungleichmäßiges Putzbild. Der Untergrund bestimmt wie gut der Putz haftet und wie lange er hält. Ein saugender Untergrund (Mauerwerk das Wasser stark aufnimmt) entzieht dem Putz zu schnell die Feuchtigkeit - er trocknet ungleichmäßig und reißt. Ein staubiger oder verschmutzter Untergrund verhindert die Haftung komplett. Die Lösung ist eine systematische Vorbereitung in drei Schritten: Reinigen, Prüfen, Grundieren. Zunächst muss der Untergrund von allem befreit werden was die Haftung stört - Staub, lose Partikel, Fett, alte Farbreste. Ein simpler Klopftest mit dem Fingerknöchel zeigt lose Stellen die nachgeben oder hohl klingen. Diese müssen abgeschlagen werden. Dann kommt der Saugtest: Sprühe Wasser auf die Wand. Zieht es sofort ein? Dann ist der Untergrund stark saugend und braucht Tiefengrund (Grundierung die tief eindringt und verfestigt). Perlt das Wasser ab? Dann ist die Oberfläche zu glatt und braucht Haftgrund (Grundierung die raue Oberflächen schafft). Die Grundierung wird satt aufgetragen - nicht sparen. Sie muss vollständig trocknen bevor der Putz aufgetragen wird. Bei stark saugenden Untergründen kann eine zweite Lage Tiefengrund nötig sein. Diese Vorbereitung kostet 1-2 Stunden Arbeitszeit und etwa 20-40 Euro Material - spart aber später Tage an Nacharbeit und Ärger.
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