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Viele Hausbesitzer glauben, dass das Schornsteinkehren ausschließlich Sache des Bezirksschornsteinfegers ist. Das ist ein teurer Irrtum. Seit der Liberalisierung des Schornsteinfegermarkts darfst du einfache Kehrarbeiten an deinem eigenen Schornstein selbst durchführen – und sparst dabei nicht nur Geld, sondern kannst auch flexibel reagieren, wenn der Kamin plötzlich schlecht zieht. Die gesetzliche Lage ist klar: Die jährliche Feuerstättenschau und die Abnahme neuer Anlagen bleiben beim bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger. Die regelmäßigen Kehrarbeiten an Holz- und Kohleöfen kannst du jedoch selbst erledigen oder einen freien Schornsteinfeger beauftragen. Wichtig: Du musst die Arbeiten dokumentieren und dem Bezirksschornsteinfeger auf Verlangen nachweisen können. Die größte Herausforderung beim Selbstkehren ist nicht die Technik, sondern der Schmutz. Ruß und Asche sind extrem fein und verteilen sich bei unsachgemäßer Arbeit in der ganzen Wohnung. Profis arbeiten deshalb mit speziellen Absaugvorrichtungen und Schutzfolie. Für Heimwerker ist das Kehren von unten die praktikabelste Methode – du brauchst keine Leiter, musst nicht aufs Dach und arbeitest sicher vom Wohnraum aus. Das Prinzip ist einfach: Mit flexiblen Kehrstangen, die du von unten durch den Ofen in den Schornstein schiebst, löst du den Ruß. Der fällt nach unten und wird im Ofen aufgefangen. Die häufigsten Fehler: zu aggressive Bürsten, die den Schornstein beschädigen, zu wenig Schutzfolie, falsche Bürstengröße oder das Kehren bei starkem Wind, wodurch Ruß in die Wohnung gedrückt wird. Mit der richtigen Vorbereitung und Technik ist das Selbstkehren unkompliziert – plane etwa zwei Stunden für die gesamte Arbeit inklusive Vorbereitung und Endreinigung ein.
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