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Sichtmauerwerk das über Jahre verwittert ist verliert nicht nur an Optik - ausgespülte Fugen sind ein echtes Problem. Wasser dringt tiefer ein, gefriert im Winter und sprengt Steine ab. Salze wandern ein und verursachen Ausblühungen. Die Mauer verliert an Stabilität. Viele glauben, Verfugen sei nur kosmetisch. Falsch. Intakte Fugen sind essentiell für die Langlebigkeit der Mauer. Das Nachverfugen (Erneuerung schadhafter Fugen) erfordert präzise Vorbereitung. Alte Fugen müssen zuerst ausgekratzt werden - nicht oberflächlich sondern mindestens 2cm tief. Nur so hat der neue Fugenmörtel genug Haftfläche. Die Tiefe ist entscheidend - zu flach und der Mörtel haftet nicht, zu tief und du schwächst die Mauer. Der richtige Fugenmörtel (spezieller Mörtel für Fugen) muss zur Steinart passen. Für alte Klinker brauchst du einen weichen, durchlässigen Kalkmörtel. Moderne Zementmörtel sind zu hart und sprengen die alten Steine. Die Konsistenz muss erdfeucht sein - der Mörtel darf nicht fließen sondern muss formbar bleiben. Das Verfugen selbst erfolgt mit einem Fugeneisen (spezielles Werkzeug zum Formen der Fugen) in mehreren Durchgängen. Erst wird der Mörtel fest in die Fuge gedrückt, dann geglättet und zum Schluss in Form gebracht. Die Arbeit ist mühsam aber das Ergebnis lohnt sich - die Mauer ist wieder dicht, optisch aufgewertet und hält weitere Jahrzehnte.
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