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Der Gehrungsschnitt ist die Königsdisziplin beim Sockelleisten-Montieren. Ein perfekter Gehrungsschnitt lässt zwei Leisten an Ecken nahtlos ineinander übergehen – ohne sichtbare Fuge, ohne Spalt. Ein schlechter Gehrungsschnitt hingegen fällt sofort auf. Die Gehrung wird an Innenecken (zwei Leisten treffen in einer Raumecke aufeinander) und an Außenecken (zwei Leisten treffen an einer vorstehenden Kante aufeinander) eingesetzt. Der Standardwinkel ist 45° – bei zwei Leisten ergibt das zusammen 90°. Aber: Nicht alle Ecken sind exakt 90°! Altbauten haben oft schiefe Wände. Dann musst du den Winkel anpassen. Die Gehrung wird mit einer Kappsäge, Gehrungssäge oder Gehrungslade (Handsäge-Hilfswerkzeug) geschnitten. Eine Kappsäge mit Laser und einstellbarem Winkel ist ideal. Das Geheimnis perfekter Gehrungen: Präzise messen, exakt sägen, Schnittflächen nachschleifen. Ein weiterer Trick: Die Leisten vor dem Schneiden mit Malerkrepp fixieren, um Ausrisse zu vermeiden. Bei komplexen Winkeln (schräge Wände, mehr als 90°) hilft ein Winkelmesser. Das Ergebnis ist eine saubere, professionelle Ecke, die kaum als Verbindung erkennbar ist.
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