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Viele Heimwerker glauben fälschlicherweise, dass Terrassenfugen immer fest verfugt werden müssen – ein Irrtum, der oft zu Rissen, Abplatzungen und Frostschäden führt. Die Realität sieht anders aus: Je nach Plattentyp, Untergrund und Nutzung sind entweder lose Sandfugen oder fest gebundene Fugenmörtel die richtige Wahl. Lose Fugen mit Sand sind die klassische Methode für Terrassen auf Splittbett, denn sie bleiben flexibel, lassen Regenwasser versickern und ermöglichen es den Platten, sich bei Temperaturschwankungen zu bewegen. Diese Flexibilität verhindert Spannungen, die sonst zu Rissen führen würden. Feste Fugen mit Fugenmörtel hingegen sind die bessere Wahl für Terrassen auf Betonunterbau oder stark belastete Flächen, wo absolute Stabilität gefragt ist. Hier sorgt der Mörtel dafür, dass die Platten fest verbunden bleiben und kein Unkraut durchwächst. Der größte Fehler vieler Heimwerker: Sie verfugen flexible Terrassen fest und wundern sich, wenn nach dem ersten Winter die Fugen aufreißen und die Platten sich heben. Auch die Wahl des falschen Materials spielt eine Rolle – normaler Zementmörtel ist zu starr und bricht, spezieller Pflasterfugenmörtel hingegen bleibt elastisch. Bei losen Fugen ist die Körnung des Sands entscheidend: Zu feiner Sand wäsche aus, zu grober füllt die Fugen nicht vollständig. Ideal ist Fugensand mit Körnung 0-2 mm oder spezieller Pflastersand. Nach dem Verfugen muss der Sand mehrmals nachgefüllt werden, da er sich beim Einschlämmen und durch Regen setzt. Wer die richtige Fugentechnik für seine Terrasse wählt und sauber ausführt, erhält eine dauerhafte, pflegeleichte Oberfläche, die Jahrzehnte hält und bei Bedarf problemlos repariert werden kann.
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