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Kalk- und Lehmfarben erleben eine Renaissance im nachhaltigen Bauen und Renovieren. Diese traditionellen Naturfarben bieten einzigartige Vorteile die moderne Dispersionsfarben nicht erreichen: Sie sind diffusionsoffen (lassen Wasserdampf durch), regulieren die Luftfeuchtigkeit natürlich, binden Schadstoffe aus der Raumluft und wirken durch ihren alkalischen pH-Wert (bei Kalkfarbe) oder durch ihre Kapillarstruktur (bei Lehmfarbe) schimmelvorbeugend. Der größte optische Unterschied zu Dispersionsfarbe: Kalk- und Lehmfarben haben eine matte pudrige Oberfläche mit leichter Struktur - keine glatte Plastik-Optik. Die Farbtiefe ist sanft und natürlich. Kalkfarbe hat einen hohen pH-Wert (stark alkalisch) und wirkt dadurch desinfizierend - ideal für Feuchträume. Sie härtet durch Carbonatisierung aus (Reaktion mit CO2 aus der Luft) und wird dadurch mit der Zeit immer fester. Lehmfarbe ist milder für Allergiker, speichert Wärme und bindet Gerüche besonders gut. Beide Farben brauchen mineralischen Untergrund: Kalkputz Lehmputz Zementputz oder grundiertes Mauerwerk. Auf Gipskarton oder Tapeten haften sie nicht dauerhaft. Die Verarbeitung unterscheidet sich von Dispersionsfarbe: Kalk- und Lehmfarben sind dünnflüssiger, spritzen mehr und brauchen oft drei Anstriche für volle Deckung. Dafür ist das Ergebnis einzigartig: Eine atmungsaktive wohngesunde Wandoberfläche mit natürlichem Charakter. Dieser Ratgeber zeigt dir worauf es beim Streichen mit diesen besonderen Naturfarben ankommt.
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