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Eine Wand mit Naturstein-Verblendern (dünne Steinplatten von 1-3 cm Stärke) ist eine der eindrucksvollsten Möglichkeiten, einem Raum Charakter zu verleihen. Anders als Klinkerriemchen sind Naturstein-Elemente oft schwerer und haben unregelmäßigere Formen, was einen rustikaleren Look erzeugt. Das Geheimnis einer haltbaren Verlegung liegt in der doppelten Sicherheit: einem extrem tragfähigen Untergrund und der richtigen Klebetechnik. Der Untergrund (z.B. Mauerwerk, Beton, Zementputz) muss absolut fest, sauber und staubfrei sein. Gipshaltige Untergründe (wie Gipskarton) müssen sorgfältig grundiert und geprüft werden, ob sie das hohe Gewicht von 30-50 kg/qm tragen können. Es muss ein spezieller Natursteinkleber (Flexkleber-Klassifizierung C2 S1) verwendet werden, der für das hohe Gewicht ausgelegt ist und schnell anzieht. Unerlässlich ist das Buttering-Floating-Verfahren (Kleber auf Wand UND Stein auftragen). Dabei wird der Kleber auf die Wand gekämmt und zusätzlich eine Kontaktschicht auf die Rückseite des Verblenders gespachtelt. Dies sorgt für eine 100% hohlraumfreie Verklebung und verhindert, dass die schweren Steine 'absacken'. Viele Naturstein-Verblender werden fugenlos ('knirsch') verlegt, was Präzision erfordert. Bei Varianten mit Fugen muss die Fugenbreite exakt eingehalten werden. Das Verfugen erfolgt mit einem speziellen Fugenmörtel für Naturstein, da normaler Mörtel zu Ausblühungen (weiße Flecken durch Kalkwanderung) führen kann.
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