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Wanddurchbruch erstellen

Ein offener Durchgang zwischen Küche und Esszimmer, ein neues, breiteres Türloch – ein Wanddurchbruch kann die Raumwirkung und Funktionalität eines Hauses dramatisch verbessern. Doch der Gedanke, eine Wand einzureißen, ist für die meisten Heimwerker die absolute Horrorvorstellung. Sie fürchten den Einsturz, unkontrollierbaren Schmutz und statische Probleme. Bei nicht-tragenden Wänden ist ein Durchbruch jedoch ein zwar anspruchsvolles, aber machbares Projekt. Das Geheimnis liegt in der absolut sicheren Identifizierung der Wandart und einer staubarmen Arbeitstechnik. Dieses Projekt dient als Überblick über die komplexen Schritte und die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen. Es zeigt, wie man eine Öffnung anzeichnet, sie heraustrennt und einen Sturz zur Lastabtragung einbaut. Es ist eine Sensibilisierung für ein Projekt, das höchste Sorgfalt und im Zweifelsfall immer die Rücksprache mit einem Profi erfordert.

Anleitung

  1. **SCHRITT 0: STATIKER KONSULTIEREN!** Bevor du auch nur einen Hammer in die Hand nimmst: Lasse von einem Statiker zweifelsfrei klären, ob es sich um eine tragende oder eine nicht-tragende Wand handelt. Ein Eingriff in eine tragende Wand ohne statische Berechnung kann zum Einsturz von Gebäudeteilen führen!
  2. Schotte den Arbeitsbereich vom Rest der Wohnung mit Baufolie und einer Staubschutztür komplett ab. Stelle alle Möbel weit weg und decke sie ab.
  3. Stütze die Decke über dem geplanten Durchbruch beidseitig der Wand mit Baustützen und dicken Holzbalken ab. Dies fängt eventuelle Lasten ab.
  4. Zeichne die exakten Umrisse des neuen Durchbruchs an der Wand an. Berücksichtige die Höhe des Sturzes.
  5. Schneide die Konturen des Durchbruchs mit einem großen Winkelschleifer oder einer Mauernutfräse so tief wie möglich von beiden Seiten ein. Dies sorgt für saubere Kanten.
  6. Stemme das Mauerwerk innerhalb der geschnittenen Linien mit einem Bohrhammer von oben nach unten heraus.
  7. Erstelle das Auflager für den Sturz. Stemme links und rechts über der Öffnung Taschen aus, in die der Sturz später eingelegt wird.
  8. Setze den Stahlträger oder Betonsturz in die Öffnung und richte ihn exakt waagerecht aus. Vermauere ihn mit Schnellzementmörtel.
  9. Lasse den Mörtel vollständig aushärten. Erst dann darf die Deckenabstützung entfernt werden.
  10. Verputze die Laibung (die inneren Schnittflächen des Durchbruchs) und gleiche sie an die umgebende Wand an.

Werkzeuge

  • Bohrhammer
  • Mauernutfräse oder großer Winkelschleifer
  • Wasserwaage
  • Stahlträger oder Betonsturz
  • Schlagschnur (Kreide)

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