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Ein Wanddurchbruch für eine neue Tür ist einer der häufigsten Eingriffe in die Bausubstanz - und gleichzeitig einer der gefährlichsten wenn er falsch geplant wird. Der entscheidende Unterschied liegt in der Frage: Ist die Wand tragend oder nicht tragend? Bei einer nicht tragenden Wand (Innenwand die nur ihr Eigengewicht trägt) ist der Durchbruch meist unproblematisch. Bei einer tragenden Wand (Wand die Lasten von Decken oder Dach trägt) kann ein unsachgemäßer Durchbruch zum Einsturz führen. Die Planung beginnt mit der Identifikation der Wandart. Tragende Wände verlaufen meist parallel zur Dachfirst, stehen auf Fundamenten oder Unterzügen (tragende Balken unter Decken) und sind oft dicker als Innenwände. Im Zweifel hilft nur der Blick in die Bauakte oder die Einschaltung eines Statikers. Die Durchbruchsgröße bestimmt die Belastung - eine 90cm Türöffnung erfordert einen anderen Sturz (tragendes Element über Öffnungen) als eine 2 Meter breite Schiebetür. Bei tragenden Wänden muss ein Stahlträger oder ein massiver Betonsturz die Lasten ableiten. Die Auflage (Länge auf der der Sturz aufliegt) beträgt meist mindestens 25-30cm pro Seite. Ohne statische Berechnung durch einen Fachmann geht hier nichts - das Risiko ist zu groß. Die Genehmigung durch die Bauaufsicht ist bei tragenden Wänden Pflicht. Auch die Ausführung sollte ein Fachbetrieb übernehmen. Die Kosten liegen je nach Wanddicke und Öffnungsgröße bei 800-2000 Euro. Aber die Sicherheit ist unbezahlbar.
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