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Profis wissen: Der Anschluss des Rauchrohrs an den Schornstein ist eine der kritischsten Stellen der gesamten Kaminofen-Installation. Hier treffen heiße Abgase, hohe Temperaturen und die Anforderungen an Dichtigkeit und Brandschutz aufeinander. Ein falsch montiertes oder undichtes Wandfutter kann zu Rauchgasaustritt in bewohnte Räume führen – mit lebensgefährlichen Folgen durch Kohlenmonoxidvergiftung. Auch Versottung des Schornsteins und Brandgefahr drohen, wenn Feuchtigkeit oder Zugluft eindringen. Deshalb setzen Profis auf ein korrekt eingebautes, dichtes und fachgerecht abgedichtetes Wandfutter. Was ist ein Wandfutter überhaupt? Es ist das Verbindungsstück zwischen Rauchrohr und Schornstein – eine gemauerte oder eingesetzte Hülse, die das Rauchrohr sicher durch die Schornsteinwand führt und gleichzeitig abdichtet. In Altbauten mit gemauerten Schornsteinen muss das Wandfutter oft nachträglich eingebaut werden, da die alten Öffnungen zu groß oder unsauber sind. Der erste Profi-Trick: Niemals das Rauchrohr direkt in den Schornstein stecken! Ohne Wandfutter entstehen Spalten, durch die Rauchgase austreten oder Falschluft eindringt – beides verschlechtert den Zug und gefährdet die Sicherheit. Ein professionelles Wandfutter besteht aus Edelstahl oder Schamotte, ist hitzebeständig und sorgt für einen glatten, dichten Übergang. Der zweite Profi-Trick betrifft die Montage: Das Wandfutter wird immer leicht ansteigend zum Schornstein hin eingebaut (2-3 Grad Neigung). So läuft Kondenswasser zurück ins Rauchrohr und nicht in den Schornstein – das verhindert Versottung. Auch die Abdichtung ist entscheidend: Profis verwenden hitzebeständigen Mörtel oder spezielle Schornsteinabdichtmasse, um das Wandfutter einzumauern. Normaler Zementmörtel wird durch die Hitze porös und rissig – ein No-Go! Ein weiterer Insider-Tipp: Das Wandfutter sollte bündig mit der Innenwand des Schornsteins abschließen, nicht vorstehen. Vorstehende Kanten sammeln Ruß und Kondenswasser und reduzieren den Zug. Profis schleifen das Wandfutter nach dem Einmauern glatt, sodass ein perfekt glatter Übergang entsteht. Auch die Länge des Wandfutters ist wichtig: Es muss mindestens 20-30 cm in den Schornstein hineinragen, um eine sichere Verbindung zu gewährleisten. Wer all diese Profi-Tricks beachtet und das Wandfutter sorgfältig einmauert, schafft einen sicheren, dichten Anschluss, der jahrzehntelang hält und vom Schornsteinfeger ohne Beanstandung abgenommen wird. Die Investition in ein hochwertiges Edelstahl-Wandfutter (50-150 Euro) zahlt sich aus – Sicherheit und Langlebigkeit sind unbezahlbar.
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