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Löcher und Risse im Putz sind ärgerlich aber kein Grund zur Panik. Die meisten Heimwerker überschätzen das Problem und glauben die ganze Wand müsse neu verputzt werden. Dabei lassen sich 90 Prozent aller Schäden mit einfachen Mitteln reparieren. Entscheidend ist die richtige Diagnose: Handelt es sich um oberflächliche Haarrisse unter 1mm Breite, mittlere Risse bis 3mm oder tiefe Löcher? Haarrisse (feine oberflächliche Risse) entstehen durch Spannungen beim Trocknen und sind meist ungefährlich - sie werden mit Tiefengrund fixiert und dünn überspachtelt. Mittlere Risse müssen aufgeweitet werden - klingt paradox, ist aber nötig. Ein schmaler Riss bietet der Spachtelmasse keine Haftfläche. Mit dem Ritzwerkzeug oder Cuttermesser wird der Riss V-förmig aufgeweitet auf etwa 5-8mm, gereinigt und dann gefüllt. Bei Löchern von Dübeln oder Schlägen muss lose Material entfernt werden bis nur noch festes Material übrig ist. Die Füllmasse (Spachtelmasse zum Ausfüllen) wird in Schichten aufgetragen - nie alles auf einmal. Jede Schicht muss trocknen und leicht angeschliffen werden bevor die nächste kommt. Bei tiefen Löchern kann das 2-3 Durchgänge bedeuten. Der finale Schliff mit feinem Schleifpapier (Körnung 180-240) macht die Reparatur unsichtbar. Mit Tiefengrund vorbehandelt und zweimal gespachtelt sind Risse nach dem Überstreichen nicht mehr zu sehen. Die Reparatur eines typischen Risses dauert etwa 30 Minuten Arbeitszeit plus Trocknungszeiten.
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